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Dienstag, 11. Dezember 2018

Amerikaner sterben immer früher – eskaliert der Drogenkonsum?

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben zwei neue Berichte publiziert – mit wenig guten Nachrichten: Danach hätten Überdosen vor allem mit synthetischen Opioiden im letzten Jahr mehr als 70 000 Amerikanerinnen und Amerikaner das Leben gekostet. Zusammen mit einer um 3,7 Prozent höheren Suizidrate hat dies erneut ein Sinken der durchschnittlichen Lebenserwartung zur Folge. Damit ist Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten mit 78,6 Jahren (29. Platz) in den letzten drei Jahren um fast vier Monate zurückgegangen. Japan und die Schweiz belegen mit 84,1 und 83,7 Jahren die Spitzenplätze. Entsprechend äusserte sich der Direktor der CDC, Robert Redfield, wonach die Lebenserwartung den allgemeinen Gesundheitszustand einer Nation abbilde. Eine weitere Studie, die vielen nicht Mainstream genug ist, kommt zu dem Ergebnis, dass das Lebensalter in direktem Zusammenhang mit der sozialen Stellung in der Gesellschaft steht.

 



Donnerstag, 6. Dezember 2018

Keine Ahnung, was ich von der letzten szenischen Darstellung über Jens Büchner halten soll ...

Er wirkte immer etwas hilflos und peinlich. Und Singen konnte er definitiv nicht. Erst erfuhr man etwas über Jens Büchner, seiner getrennt lebenden Frau mit Boutique und deren Sohn auf Mallorca. Dann mit neuer Partnerin. Diese lässt er nun mit zwei kleinen eigenen Kindern zurück. Jens Büchner sei an Lungenkrebs „plötzlich“ verstorben. An Lungenkrebs, eigentlich an keiner Krebsart, verstirbt man plötzlich. Natürlich dann, wenn man den Krebs lange in sich trägt, er nicht diagnostiziert wird (zum Beispiel, weil man nicht zur Vorsorge geht) und er dann das Letzte von einem fordert: das Leben. Den letzten Weg von Jens Büchner begleiteten viele B-Promis, die plötzlich wieder aus dem Nichts auftauchten. Die Totenfeier sei „schrill“ gewesen. Zufall? Das Ganze wirkte inszeniert. Der Tot eines Menschen als Teil einer großen Soap Opera? RTL kann sich jedenfalls für dieses letzte Abschiedsgeschenk bedanken.

Dienstag, 4. Dezember 2018

Grundsicherung ohne Arbeitsverpflichtung


So eine Idee kann doch nur Köpfen entspringen, die sich mit Bafög und Geld der Eltern durchs Studium gekämpft haben und danach vom Lehrdienst direkt in die Politik gewechselt sind. Getreu dem Motto „Das Geld kommt schon irgendwo her, vielleicht wächst es ja auch an den Bäumen, ist aber auf keinen Fall das Produkt von Unternehmertun und Arbeit“. Daran denke ich jedenfalls, wenn ich den Vorstoß der SPD und der Grünen lese, die Hartz-IV abschaffen und durch eine Art Grundabsicherung auffangen wollen. Dabei soll sogar die Verpflichtung abgeschafft werden, eine Arbeit annehmen zu müssen, sich jedenfalls wenigstens vorstellen zu müssen. Halten wir einmal fest: Die Beschäftigten und Unternehmer der Bundesrepublik Deutschland sorgen dafür, dass es dem Land gut geht und Sozialleistungen gezahlt werden können. Liebe Politiker: Dieses Geld muss erwirtschaftet werden, das nennt man Volkswirtschaft. Und das ist auch das Geld, von dem Ihr Euch großzügig bei Euren Tantiemen bedient. Dieses Geld kann man also nicht einfach so „umverteilen“, ohne dass man die Menschen dazu anhält, etwas dazu beizutragen. Vielleicht sind diese einfachen Sachverhalte vielen Politikern schlicht nicht so bekannt? Noch ein anderer Grund ärgert mich an solch idiotischen Vorstellungen: Ich kämpfe jeden Tag damit, meinen Kindern deutlich zu machen, dass sie in der Schule Gas geben müssen, um einen vernünftigen Beruf erlernen zu können. Die Absicherung im Sinne der Vollkaskomentalität ist da völlig kontraproduktiv. Ich muss mir schon jetzt anhören, warum man einen Beruf erlernen muss, wenn doch der Besitzer der Schischa-Bar um die Ecke, der offensichtlich viel Zeit hat und einen dicken BMW fährt offensichtlich auch ein gutes Leben hat (er prahlt sogar damit, dass er Unterstützung bekommt - so viel zur Kontrolle der Sozialämter).



Donnerstag, 29. November 2018

Ermittlungen gegen Alice Weidel, AfD eingeleitet

Die AfD ist schon eine lustige Partei. Weiß immer alles besser und leistet sich eine Fraktionsvorsitzende, die in der Schweiz lebt. Zusammen mit ihrer Lebenspartnerin und zwei Kindern. Lesben in Deutschland werden also schon mal vor Vorverurteilungen verschont. Muslims und Flüchtlinge nicht. Nun hat Frau Weidel die Staatsanwaltschaft am Hals. Die AfD hatte eine größere Spende aus dem Ausland, der Schweiz, angenommen und erst sehr viel später zurücküberwiesen. Eine weitere Spende, diesmal aus Belgien, habe man direkt zurücküberwiesen. Weidel rechnet nun damit, dass ihre Büro- und Privaträume durchsucht werden könnten. Da die Immunität der Politikerin aufgehoben sei, könne es jederzeit zu entsprechenden Maßnahmen bei ihr oder auch Angehörigen kommen. Nun gab sie bekannt, dass sie die Schweiz verlassen habe und nach Deutschland zurückgekehrt sei. Ob sie es damit den Behörden leichter machen will, kann nur vermutet werden.


Dienstag, 27. November 2018

Wie banal wird deutsche Politik


Der bayerische CSU-Chef Markus Söder ist ein moderner Mann. Seit einiger Zeit  versorgt er seine Wähler und die, die es werden wollen, mit Facebook-Veröffentlichungen. Söder beim Schweinsbraten, beim Ananas-Frühstück, Söder mit seinen Hunden. Jüngst postete er „Heute mit dem Zug Richtung Berlin unterwegs. Es steht die Vorbereitung des Bundesrates an. Auch hier gilt es präsenter zu sein...“. Auf dem Foto mit Smartphone war er jedoch lediglich mit einem Homescreen zu erkennen. Alles gestellt? Der Spot der User war ihm sicher. Mag sein, dass ich langsam alt werde, aber was hat das alles mit Politik zu tun? Muss nun jeder Politiker alles veröffentlichen, was sich in seinem Leben so abspielt? Ich denke gespannt an die Eskapaden, die man Staatsmännern wie Willy Brandt, auch Willy Weinbrand genannt, zuschrieb. Oder erst Franz Josef Strauss und Gerhard Schröder ... Bei letzterem hatte ich persönliche Erlebnisse, die mich sehr nachdenklich stimmten. Fassen wir mal zusammen: Es gibt Menschen wie mich, die die persönliche Prostitution von Privatangelegenheiten gegen den Strich gehen. Mit Politikqualität hat das aus meiner Sicht nichts zu tun. Aber ich muss, zum Glück, meine „Leistungen“ auf diese Art auch nicht verkaufen. 

Donnerstag, 22. November 2018

Dieselskandal

Es gibt so viele Themen, da möchte man einfach in die Seife beißen, um nicht zu schreien. Wir erinnern uns: Zunächst gab es die Abfrackprämie für Altfahrzeuge. Und Steuervergünstigungen für Dieselfahrzeuge. Alles Anreizmittel für die Zielgruppe, die auf den Euro schauen muss. Erklärt wurde uns dies mit der besonderen Umweltfreundlichkeit der Dieselfahrzeige. Getreu dem Motto: Was stört mich mein Geschwätz von gestern, will die Bundesregierung von all dem nichts mehr wissen. Europa schreit, denn in den Städten stinkt es. Interessant dabei: Bislang werden insgesamt drei europäische Länder verklagt – Deutschland ist eines davon. Die bösen Deutschen machen einfach zu viel Dreck! Ein Fachmann im Deutschen  Bundestag: «Das Europäische Parlament hat die Messvorgaben zur Emissionsbelastung in den Städten aufgeweicht. Mit anderen Worten: Jeder kann messen wie er will. Und während die Deutschen das Messgerät quasi in den Auspuff halten, steht dieses beispielhaft in Griechenland auf einem 35 Meter hohen Universitätsgebäude. Und deshalb verschicken deutsche Automobilunternehmen die Diesel-Rückläufer jetzt nach Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Polen, Rumänien, Ungarn ... Ach denken Sie sich doch Ihren Rest. 

Dienstag, 20. November 2018

Gehört der Islam zu Deutschland?


Diese Frage diskutiert seit Monaten Deutschland. Ich denke, die gleiche Frage könnte man auch über die Banane stellen. Gehört die Banane zu Deutschland? Eigentlich nein, denn (mit wenigen Aussagen) wachsen keine Bananen in Deutschland und kaum jemand würde das Stichwort Banane mit Deutschland verbinden. Aber praktisch gibt es überall in Deutschland Bananen. Dies soll übrigens keinen abwertenden Metapher gegenüber Muslims darstellen. Ich will damit eigentlich nur diese Frage blossstellen als das, was sie ist: vollkommener Blödsinn. Warum sollen in einem welt- und religionsoffenen Land wie Deutschland nicht Muslims, Christen, Juden usw. nebeneinander leben können? Jahrelang ging das gut. Und auch eine Welle von Flüchtlingen schien Deutschland gut zu absorbieren. Inzwischen hat sich das mediale Bild geändert. Jeder, der Angst vor Überfremdung hat, mutiert zum Nazi. Die AfD ist ein Sammelbecken dieser Bewegung. Und prompt wächst das Ansehen der unbedeutenden Grünen, die nicht verstehen, dass sie ausschließlich die Protestpartei der AfD-Gegner und Politverdrossenen ist. Na ja, wenigstens stärkt es das Ego.