Seiten

Donnerstag, 14. Februar 2019

Senatoren erhöhen Druck auf Trump wegen des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi

Es ist noch nicht völlig klar wie der regierungskritische saudiarabische Journalist Jamal Khashoggi im saudiarabischen Konsulat im türkischen Instabul ermordet wurde. Fakt ist: Kronprinz Mohammed bin Salman bliebt auf öffentilchen Druck kein anderer Weg als dessen Ermordnung zu bestätigen. Nun liegen Geheimdienstberichte vor, wonach der Kronprinz selbst dessen Ermordung veranlasst haben dürfte. Eine Gruppe von Senatoren brachte daraufhin einen Gesetzentwirf ein, um Waffenlieferungen nach Saudi.Arabien einzuschränken. Zudem lief bereits eine Frist ab, nach der Trump aufzeigen sollte, wer nach Meinung der amerikansichen Regierung für den Mord verantwortlich sei. An diese Frist fühlt sich Trump nicht gebunden. Trumps Verweigerungshaltung im Hinblick auf die Außenpolitik zu Saudi-Arabien spricht Bände. Gesetzesvorlagen und demokratische Abläufe werden zum Spielball seiner Alleinherrschaft. Der Demokrat Juan Pachon sagte hierzu: "Entweder hält er sich an das Gesetz oder er bricht es." Jede Wette, dass ihn dies wenig juckt?

Dienstag, 12. Februar 2019

WhatsApp über Fake-News

Auf einer Präsekonferenz in Indien, einem mit 200 Millionen Usern wichtigen Markt für den Messenger Dienst hat WhatsApp erklärt, dass man rund zwei Millionen Accounts pro Monat sperre, um Fake oder Hate-News zu verhindern oder einzudämmen. Ein Probem, mit dem WhatsApp zunehmend zu kämpfen hat. Die meisten dieser Accounts würde man bereits kurz nach der Registrierung schließen.
Das Unternehmen verriet laut dem Guardian auch, nach welchen Kriterien dubiose Accounts gelöscht werden. So würden automatisierte Accounts entfernt, bei denen nur selten der Status "schreibt" zu sehen sei. Zudem würden verdächtige Nutzer dadurch auffallen, dass direkt nach der Registrierung eine große Anzahl an Nachrichten an viele Empfänger verschickt werden.




Donnerstag, 7. Februar 2019

Trump: Rede zur Lage der Nation und zu sich selbst

Verspätet hat der amerikanische Präsident Donald Trump die Rede zur Lage der Nation gehalten. Es ging um die großartigen Leistungen der Wirtschaft, seiner Administration und natürlich um ihn. Und es ging um die Mauer. Seit Monaten toben hier die Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Demokraten. Bis zum 15. Februar soll nun erneut um die Mauer zwischen den beiden Lagern verhandelt werden. Gibt es bis dann keine Einigung, droht Trump erneut mit einem «Shutdown». Er drohte sogar mit der Ausrufung eines Notstands an der mexikansichen Grenze Mit einer Notstandserklärung könne er – so seine Aussage - die Mauer auch ohne die Zustimmung durch den Kongress bauen lassen. Rechtlich ist das aber höchst umstritten. Und seine Vorgehensweise zeigt eines: Dieser Mann handelt nicht wie der Repräsentant seines Volkes, sondern wie der Sonnenkönig. Aber auch diesen nahm zum Schluss keiner mehr ernst.

Dienstag, 5. Februar 2019

Saudi-Arabien: Hausmädchen hingerichtet


Rund eine Million Filipinos arbeiten nach offiziellen Quellen in Saudi-Arabien. Größtenteils auf Baustellen unter menschenunwürdigen Verhältnissen mit gravierenden Sicherheitsproblemen. Oder als Wanderarbeiterinnen, was oft mit Wanderhuren umschrieben wird. Und schließlich in den Haushalten der saudischen Mittel- und Oberschicht. Sie arbeiten mit Niedrigstlöhnen, müssen ihren Pass abgeben und werden nicht nur sprichwörtlich zum Besitz der «Gastfamilien». Nicht selten werden sie gequält, missbraucht, geschändet. Und bei Missfallen auch schon einmal hingerichtet. Wie in einem aktuellen Fall. Danach wurde eine 39 Jahre alte Frau unlängst gehängt. Angeblich wegen Mordes. Die saudische Justiz lehnte es ab, dass sich die Frau gegen eine Art "Blutgeld" an die Familie des Opfers von der Todesstrafe freikaufen konnte, was saudischen Familien natürlich zusteht. Jegliches Intervenieren der phillipinischen Regierung wurde ignoriert. Einzelheiten nannte das Ministerium nicht. Das islamisch-konservative Königreich gehört zu den Ländern mit den meisten Todesurteilen weltweit. Nach der jüngsten Statistik von Amnesty International wurden 2017 in Saudi-Arabien mindestens 146 Menschen hingerichtet. Ein ideales Urlaubsland wie ich finde.

 

Donnerstag, 31. Januar 2019

Briten kontern mit Spott-Brief auf deutsche Brexit-Initiative

Offensichtlich werden Briten und Deutsche niemals echte Freunde. Nachdem 31 prominente deutsche Persönlichkeiten wie Daimlers Vorstandsvorsitzender Zetsche, CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer und DGB-Chef Hoffmann in der «Times» die Briten in einem offenen Brief aufforderten, nochmals über den Austritt aus der EU nachzudenken, gab es nun die Retourkutsche. So veröffentlichte die «Sun» ebenfalls einen Brief, den Sie überschrieb: „Liebes Deutschland: Beckenbauer, Beck’s, Bosch, BMW, Brahms, Bratwurst… wir lieben DICH auch. Aber wir wollen immer noch den Brexit.“ Zu Beginn setzen die Verfasser nach und schrieben: „Mit gebrochenem Herzen wegen des Brexits hat sich eine Gruppe deutscher Prominenter entschieden, in einem Brief zu schreiben, wie sehr sie uns vermissen werden.“ Als Antwort schreibe man daher einen liebevollen Brief zurück. Dieser ironische Unterton zog sich durch den gesamten Text, der zudem mit Fotos von Personen (wie Heidi Klum) oder Dingen (wie Beck’s Bier) ergänzt wurde. Beispielsweise würden die Briten die Deutschen beim Oktober auch weiterhin „unter den Tisch saufen.“ Als versöhnlich kann man das Ende des Briefes werten: „Lasst nicht zu, dass sich der Brexit zwischen uns schiebt. Wir haben zwei Weltkriege und fünf Fußballweltmeisterschaften gemeinsam überstanden. Das heißt auch, dass wir ein paar regulatorische Schwierigkeiten und seltsame neue Abkommen überstehen werden. It’s not auf wiedersehen, yet. Lots of love, your British friends.“ Meine Meinung: Gehende sollte man gehen lassen – mit allen Konsequenzen.

Dienstag, 29. Januar 2019

Vorsicht vor Seezunge

Die Reporter von «Vorsicht – Verbraucherfalle» haben einen Skandal in der deutschen Gastronomie aufgedeckt. Sie bestellten in mehreren Lokalen von Großstädten Seezungenfilet, was nicht nur in den Augen von Fischliebhabern als Delikatesse gilt und deshalb entsprechend teuer ist. In allen Lokalen wurde ihnen versichert, dass es sich wirklich um den beliebten Nordseefisch handelt. Weit gefehlt: Labortests zeigten, dass es sich bei 14 Bestellungen zur Hälfte eben nicht um Seezunge, sondern überwiegend um Pangasius handelte. Zum Preisvergleich: Laut «Vorsicht – Verbraucherfalle» kostet ein Kilo Seezunge auf einem norddeutschen Markt 70 Euro. Ein Kilo Pangasius dagegen nur fünf Euro. Möglich ist dieser Preis, da Pangasius in Südostasien in Aquakulturen gezüchtet wird. Mag sein, dass das Nordseewasser auch nicht das sauberste ist. Was wir aber beim Verzehr von Pangasius noch so alles «mitgenießen», möchte man gar nicht wissen. Betrug ist es ohnehin. So waren die angesprochenen Wirte auch nicht begeistert, als Ihnen die Reporter von «Vorsicht – Verbraucherfalle» eine neue Speisekarte überreichten: «Billiges Pangasiusfilet zum teuren Seezungenpreis».


Donnerstag, 24. Januar 2019

Donald Trump bekennt sich zur Nato und will die USA vom Weltraum aus verteidigen

Als ob er nicht längst wüsste, was viele denken ... Danach will Trump nicht mehr der Idiot der anderen sein. Jedenfalls hat er - nach vorher anderslautenden Aussagen, aber das kennen wir ja -  sich zu hundert Prozent hinter die Nato gestellt, fordert jedoch einmal mehr, dass diese ihre Etats erhöht. Dieser Wink mit dem Zaunpfahl geht ganz eindeutig auch in Richtung Deutschland. Wir erinnern uns: Vor seinem Amtsantritt Anfang 2017 hatte er die Militärallianz als «überflüssig» bezeichnet. Gleichzeitig will Trump seine Raketentechnik zur Abwehr vor Schurkenregimen auf der ganzen Welt ausbauen. Wörtlich nannte er in einer Rede New York Länder wie Nordkorea, den Iran sowie China und Russland. Dies würden ihre Raketenarsenale stetig ausbauen und konzentrierten sich auf die Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen sie Ziele in den USA erreichen könnten. Trumps Antwort: Das Pentagon plant nun weitere Maßnahmen, zu denen auch Systeme gehören, die im Weltraum stationiert sind.