Donnerstag, 18. Januar 2018

Donald Trump und die Ash-Hole-Countries

Eigentlich habe ich mir geschworen, nicht mehr über Donald Trump zu schreiben. Doch seine jüngsten Äußerungen zu den Ash-Hole-Countries lassen sich langsam im Hinblick auf Menschenverachtung kaum mehr toppen. Wir erinnern uns: es sind wenige Monate her, da versuchte er Ku-Klux-Klan-Aktivitäten in den USA schön zu reden. Damals meinten noch viele, der ist einfach zu dumm zu wissen, um was geht. Inzwischen drängt sich der Eindruck auf, dieser Mann lebt einen unverhohlenen Rassismus. Auch Hitler hat dies. Auch an seinem Geisteszustand wurde gezweifelt. Und beiden ist gemein, dass auch Hitler sich die Unterstützung der Großindustrie geholt hat und Arbeitsplätze schuf. Was ein Glück, dass Trump vermutlich nicht weiß, wo Slowenien liegt und sicherlich vermutet, das sei irgend so ein „small place  in the near of Kentucky“. Sonst wäre vermutlich Gattin Melania als „Nichtamerikanerin“ ebenfalls „fällig“ für seine hirnlosen geistigen Ausschweifungen.

Dienstag, 16. Januar 2018

Verliert Sex in einer Beziehung an Kraft

Zukunftsforscher Matthias Horx hat zu vielen Fragen eine Antwort. Im Focus wurde er gefragt, ob Sex in einer längeren Beziehung unausweichlich an Bedeutung verliert, wie es uns viele glauben machen wollen. Eine der Thesen ist dabei, dass das Kuschelhormon Oxytocin die Vormacht übernimmt und die Testosterone unterdrückt. Dann ist also Kuscheln statt Sex angesagt. Wieder andere behaupten, dass sich in einer längeren Liebebeziehung so etwas wie eine Bruder-Schwester-Beziehung entwickelt, was letztendlich, logisch, das sexuelle Verlangen hemmt. Horx ist da anderer Meinung: Nicht die Dauer der Beziehung nimmt Einfluss, sondern die Frage, ob sich beide Partner weiterentwickeln. „Wenn aus Liebe Bedürftigkeit wird, dann stirbt der Eros, der nur aus der Spannung, der Kraft von zwei selbstständigen Individuen stammen kann.“ Das jedenfalls kann ich mehr als gut nachvollziehen und ausschließlich bestätigen, denn meine Lebenspartnerin hat in all den Jahren, die wir zusammen sind, an Anziehungskraft gewonnen. In jeder Hinsicht. Wohl auch, weil wir uns als zwei Persönlichkeiten entwickeln und einander die nötigen Freiräume lassen.




Donnerstag, 11. Januar 2018

Sylvester: Offensichtlich weniger sexuelle Übergriffe

Es ist schon traurig, wenn man beim Nennen der deutschen Großstadt Köln inzwischen sofort auch an die sexuellen Übergriffe vergangenes Sylvester denken muss, die nach meiner Einschätzung die Kluft zwischen „Deutschen“ und „Menschen mit Migrationshintergrund“ noch einmal verschärft hat. Insofern befürchteten viele erneute Ausschreitungen für die Nacht von 2017 auf 2018. Dies ist offenbar nicht passiert, zum Glück. Wertet man allerdings die Medien hierzu aus, so sind zwei Entwicklungen erkennbar: Nahezu in jeder deutschen Großstadt wurde das Polizeiaufgebot deutlich ausgeweitet. Und es seien vergleichsweise weniger Frauen auf der Straße gewesen, während der Anteil besagter „Menschen mit Migrationshintergrund“ gleichbleibend hoch war. Es kam nur zu vereinzelten Übergriffen „sexueller Natur“. Zugenommen haben offenbar Gewalttätigkeiten, die sich auch verstärkt gegen Polizisten und Rettungskräfte richtete. Keine gute Entwicklung, wie ich meine. Justizminister Maas ist daher gefordert, seinen Worten einer härteren Bestrafung auch Taten folgen zu lassen. Hier ist die deutsche Justiz aber seit Jahren chronisch überfordert,  

Dienstag, 9. Januar 2018

Berliner Mietpreise steigen stetig

Die Berliner erleben derzeit im Zeitraffer, was die Menschen in Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart, um nur einige Städte zu nennen, längst hinter sich haben: Gerade in gefragten Lagen steigen die Mietpreise galoppierend an – eine Trendwende ist nicht in Sicht. Das Problem an Berlin: Viele Bürger sind es dort gewohnt, in den künftigen Hot Spots wie Kreuzberg zu Mietpreisen von fünf bis sieben Euro kalt zu leben. Die Preissteigerungen werden also nicht nur als heftiger als in den vorher genannten Regionen empfunden, sie sind es auch! Ein weiteres Problem: Anders als in München & Co. leben in Berlin vergleichsweise viele Menschen mit niedrigem Einkommen. Diese werden nun in die Peripherie verdrängt. Das erzeugt natürlich Unmut, der sich seinen Weg sucht. Nicht zuletzt dieser Unmut sorgte dafür, dass in der Sylvesternacht in Berlin einige Stadtteile kaum mehr in Griff zu bekommen waren. Die Polizei kann dabei nur gelobt werden für ihr behutsames und bedachtes Vorgehen, auch wenn der ein oder andere Einsatzwagen etwas abbekommen hat.  



Donnerstag, 21. Dezember 2017

Die Rolle der SPD in der großen Koalition


Erst eine ganz klare Absage an die Weiterführung der Großen Koalition (GroKo), auch wenn man jahrelang mit in der Regierungsverantwortung stand. Unter anderem dafür gab es einen desaströsen Absturz bei der letzten Bundestagswahl (20,5 Prozent). Auch kann die SPD derzeit nicht mit Ideen punkten, die über das Maß der Vorschläge im Rahmen der letzten GroKo hinausgingen. Jetzt die Kehrtwende, über die SPD-Chef Schulz mit inzwischen gleich abgedroschenen Parolen schwadroniert wie einst Kanzlerin Merkel beim Flüchtlingsproblem („Wie schaffen das“). Stattdessen hört man aus der Partei inzwischen wieder große Sprüche. Wann zieht Merkel endlich den großen Stecker und baut auf eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen. Spätestens dann, im letzteren Fall, dürfte die AfD allerdings an der SPD vorbeiziehen.



Dienstag, 19. Dezember 2017

Vergewaltigung selbst bei einvernehmlichen Sex?

Natürlich bin ich gegen jede Form von sexueller Gewalt bzw. Vergewaltigungen. Aber sollte das in Schweden vorliegende Gesetz im Sommer kommenden Jahres Wirklichkeit werden, dann kann ich jeden Mann verstehen, der sich zuvor seitens seiner Partnerin und am besten unter Zeugen schriftlich geben lässt, dass es sich um einvernehmlichen Sex handelt. Denn das schwedische Parlament hat genau dies angeschoben. Danach besagt das „Einverständnis-Gesetz“, dass ein Mann auch bei einvernehmlichen Sex der Vergewaltigung angeklagt werden kann, wenn er sich zuvor keine eindeutige Einverständnis-Erklärung eingeholt hat. Ich habe, offen gestanden, an dieser Stelle Verständnis für jeden Mann, der bei diesem Gedanken nicht nur sprichwörtlich die Lust verliert.  

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Trump will Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen

Er hatte es im Wahlkampf angekündigt. Doch selbst seine eigenen Parteimitglieder hatten nicht daran geglaubt, dass er es ernst meint. Trump will ernsthaft die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen und damit Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Israels Regierungschef und Hardliner Benjamin Netanyahu dürfte sich bestätigt fühlen. Focus schreibt hierzu: „Fassungslos reagiert US-Experte Thomas Jäger auf Trumps Jerusalem-Vorstoß. „Wenn Trump seine Ankündigung wahrmacht, wird er damit eine dritte Intifada lostreten, die verheerende Auswirkungen haben dürfte.“ Jäger bezeichnete diesen Schritt als „absolut irrational“ und sogar gegen die Interessen der USA gerichtet.“