Nicht
erst, seitdem die Alternative für Deutschland (AfD) die deutsche Presse gerne
mal als Lügenpresse bezeichnet, wächst der Unmut der Bevölkerung gegenüber den
Medien. Im Blogbeitrag https://pressearbeit-oehme-friedberg-michael.blogspot.ch/2017/09/michael-oehme-zum-tv-duell-im-vorfeld-der-Bundestagswahl.html hatten wir aufgezeigt,
wie führende Politiker Journalisten offensichtlich vor ihren Wagen spannen. Im
Buch „Lügen die Medien“ geht Autor Jens Wernicke noch einen Schritt weiter.
Danach gebe es in den Redaktionen keine verbindlichen Statuten, die den
Journalisten Freiräume gegenüber ihren Chefs einräumten. Und genau diese wären
zunehmend durch die Politik und führende Wirtschaftsgremien „gleichgeschaltet“.
Und zweitens wären Medien nur dann eine vierte Kraft im Staat, wenn sie plural,
umfassend, neutral und kontrovers berichteten. Das täten sie jedoch immer
seltener, womit dem Bürger heute ein Einheitsbrei an Informationen angeboten
würde, der nicht selten auch aus Weglassen von wichtigen Informationen bestehen
würde. Bestes Beispiel hierfür ist die Krawallnacht von Köln, bei der Medien
wirklich darüber nachdachten, ob die Vorgänge den Bürgern auch „präsentiert“
werden könnten.
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